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Wenn man in das YokYok in der Münchner Straße 32 geht, steht man zuerst in einem kleinen Kiosk. Als ich dort drin stand, fragte ich mich wo hier noch Platz für eine Ausstellung sei, von der ich auf Facebook erfahren hatte. Ich fragte den sehr freundlichen Verkäufer ob ich denn hier richtig bin. Er lächelte und sagte dass ich ihm folgen soll. Wir liefen in den hinteren Bereich des Ladens, wo ein dunkler Raum zu sehen war. Zunächst war mir etwas mulmig zumute. Dann drückte er auf einen Lichtschalter und der kleine Raum erhellte sich. Ich bedankte mich und fing an mich umzuschauen. Der Ausstellungsraum war recht klein, kleiner als mein Wohnzimmer. Der Künstler, Max Braun, war sehr freundlich und beantwortete mir ein paar Fragen.

Seine Ausstellung fand dort vom 05. bis zum 14. April statt.

 

Wie kamst du zum Malen? 

Ich male eigentlich schon seit dem ich 3 oder 4 war und hab’s weitergeführt.

Ist die Malerei eher ein Hobby von dir oder kannst du davon leben?

Es ist auf jeden Fall mehr als nur ein Hobby. Ich bekomme zwar regelmäßig neue Aufträge, wie zuletzt von einem vietnamesischen Café, das demnächst in der Münchenerstraße eröffnet, allerdings lässt sich davon alleine momentan noch nicht leben.

Wie kommst du auf die Ideen von deinen Bildern?

Das ist sehr unterschiedlich. Ich lasse mich gerne von meiner Umgebung oder der Film und Musik die ich sehe/höre inspirieren, deswegen auch die Portraits der Künstler. Andererseits male ich gerne über Ereignisse, die ich persönlich erlebt habe, so auch die Serie der Bilder die im YokYok gehangen haben. Die handeln von diversen Verletzungen die mir passiert sind. Wer mich besser kennt, weiß dass ich sehr zu ungewöhnlichen Unfällen neige.

Und wie bist du auf die Idee gekommen auf so einem großen Holzbrett zu malen? 

Die Holztür stammt von einem alten Massivholzschrank. Ich probiere gerne neue Dinge aus und verarbeite dabei schon bestehende Materialien wie Pvc, Wolle, Holz oder verschiedene Textilien. In meinen Bildern spiegelt sich das dann öfters als Akzent wieder, wie bei dem Portrait von Joy wo die ganze Haarpracht aus ca. 200m unterschiedlichen Wollstoffen besteht und einen weichen Teppich bildet. Bei uns geht es eher in die Richtung Upcycling.

Wo stellst du normalerweise deine Bilder aus und wie kamst du auf das YokYok?

Ist auch immer wieder unterschiedlich. Zuletzt habe ich in der europäischen Kunstakademie in Trier und davor im MittelRheinMuseum in Koblenz ausgestellt. Die Ausstellung im YokYok kam über einen Kontakt meines Mitbewohners der zu Nazim, dem Leiter des YokYoks, führte.

Wie lange brauchst du für ein Bild im Durchschnitt?

Das kann variieren, auch je nachdem wie groß das ganze ausgearbeitet wird. Von ein paar Minuten bis zu 80 Stunden für größere Arbeiten.

Wie bzw nach was berechnest du die Preise für deine Bilder?

Das ist immer eine schwierige Frage, in der Regel setzt sich der Preis aus mehreren Faktoren zusammen: Arbeit und Material, der persönliche Bezug zum Bild, sowie das Format der Arbeit uvm. daraus ergibt sich im Nachhinein dann der Preis.

 

 

 

Alina