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Die Hajj & Umra Moschee befindet sich in der Münchnerstraße 53. Ich stellte mir eine Moschee von außen anders vor, aber das Schild an dem Durchgang gab mir dennoch die Zuversicht, hier die Moschee zu finden, nach der ich suchte.

Nachdem ich verzweifelt den Eingang suchte, entschied ich mich, einen jungen Herren zu fragen, der gerade an mir vorbei lief. Ganz verdutzt fragte er mich mehrmals, ob ich mir ganz sicher bin, dass ich diese Moschee besuchen möchte. Er zeigte mir den Eingang und erklärte mir, dass er auch Moslem sei. Aber er würde in dieser Moschee niemals beten. Sie ist zwar vom Staat anerkannt, aber eine Moschee, die in einem Wohnhaus liegt, in dem Menschen schlafen ist keine richtige Moschee.Nach meiner Frage, warum es diese dann gebe, wenn man dort eigentlich nicht beten darf, lächelte er und meinte das wirst du gleich sehen. Mir fiel sofort die lieblose und dunkle Einrichtung der Moschee auf. Als man uns den Gebetsraum und die Waschräume zeigte, waren diese alle menschenleer. Was mich nach diesem Anblick nicht wirklich wunderte.

Nach dem wir die Moschee verlassen haben, fragte ich nochmals: „Was soll diese Moschee? Schmutzig, lieblos und menschenleer?“ Darauf bekam ich nur die Antwort: „Naja nicht in allen Moscheen wird nur gebetet.“ „Du bist hier im Bahnhofsviertel.“ Und er lächelte dabei. Ich war einfach nur noch erstaunt nach diesem Besuch, was sich alles hinter den Gebäuden des Frankfurter Bahnhofsviertels verbirgt.

 

Jacqueline