Das Cream Music Von Außen.
Cream Music
Cream Music
Cream Music
Cream Music
Cream Music
Cream Music
Cream Music
Cream Music

Das Cream Music ist ein Fachgeschäft für Musikinstrumente seit 1904 im Herzen Europas.
(110 Jahre)
– Familienbetrieb der 4. Generation

1904 wurde das Musikhaus Heinrich Hummel gegründet.
Im damaligen Sortiment befanden sich neben den selbstgefertigten Zitherinstrumenten auch Mandolinen,
Violinen, Wandergitarren und andere Zupfinstrumente. Mundharmonikas, Trommeln, Pauken, Blech- und
Holzblasinstrumente, Spielmannszug- und Marschmusik Instrumente.
Heinrich Hummel gründete zudem auch zwei Zithervereine in Frankfurt am Main.
Hans-Heinrich und Klaus-Peter, die 3. Generation mit wiederum Ihren Söhnen Robert, Bernhard, Stefan und Martin, die als 4. Generation der Musikalienhändler Dynastie führen das Geschäft bis heute weiter.
Im Laufe der Jahrzehnte erweiterte sich das Sortiment erheblich. Durch die starke Präsenz der Alliierten in Frankfurt schwappten die neuesten Trends aus Amerika über den grossen Teich. Die erste elektrische Gitarre von Leo Fender, das weltberühmte Stratocaster Modell, wurde importiert und im Musikhaus Hummel verkauft.
Anfang der 70er Jahre erfolgte der erste Spatenstich (Eröffnung) für ein Tonstudio in Frankfurt-Oberrad. Hans-Heinrich Hahn, der an der Hohner Musikschule in Trossingen zum Musiklehrer ausgebildet wurde und sein Bruder Klaus-Peter Hahn, der die klassische Musikalienhändler Ausbildung abschloss, erfüllten sich mit dem Bau des Tonstudios einen Jugendtraum: Das Cream Recording Studio wurde 1978 eröffnet.
Künstler wie Nazareth, Markus, Nena, Günther Strack, Geier Sturzflug, Costa Cordalis, Delegation, um nur
wenige zu nennen, nahmen im Cream Studio auf. Die „Stones“, Billy Idol, Elvis Presley, The Police, Frank Sinatra, Bill Haley, die Jungs von Led Zeppelin und Frank Zappa kauften bei der Familie Hahn ein.
Superstars aus aller Welt schwören auf die Instrumente des Frankfurter Musikladens mitten im
Bahnhofsviertel. Selbst Beatle John Lennon hat schon auf dem alten roten Samtsofa im „Cream“ gesessen und sich beraten lassen.
Ebenfalls 1978 eröffneten die Brüder Hans und Klaus das Percussion Center in der Taunusstrasse 49.
Seinerzeit der erste reine Drum Laden mit einem Vorführraum.

Ein Interview mit Bernie Hummel

1. Welche Schätze hat der Laden zu bieten?
– „Eine Martin Guitar aus dem Jahre 1899. Davon gibt es Weltweit nur nich 3 Stück.
Momentan ist die Gitarre aber nicht im Sortiment.!

2. Welche Kunden besuchen den Laden?
– „Ganz unterschiedliche, jeder Zweite der hier rein kommt ist nicht deutsch. Vom Einsteiger bis zum Profi
kommen hier alle vorbei.“ (viele verschiedene Kulturen)

3. Wie war der Anfang von Cream Music ?
– „Angefangen hat es so, dass Herr Hummel eine Schrammelband hatte. Das war ein Stummfilm, wozu Musik
gemacht wurde. Es kam dann sie Frage auf, eröffnen wir ein Kino oder einen Musikladen? Daraufhin wurde
sich für den Musikladen entschieden.
Damals hieß der Laden noch „Musikhaus Hummel“. Es wurden Geigen, Mandolinen und Blockflöten verkauft.
Wenn sie ausverkauft waren, dann wurden welche nachbestellt.“

4. Welche Unterschiede gibt es noch von heute zu damals?
– „Früher gab es auf der linken Seite noch Schallplatten zu verkaufen.
Dazu gab es einen Schallplattenspiele, worauf man sich die Schalplatten hier im Laden anhören konnte.
Da es kurz darauf aber Läden gabe, welche nur Schalplatten verkauft haben und es auch in jedem
Kaufhaus Schallplatten zu kauen habe, wurden der Verkauf hier im Laden eingestellt.“

5. Wie sieht euer Arbeitstag aus?
– „Ich arbeite nur Halbtags 4-5 Tage die Woche. Davon ist jeder Tag unterschiedlich. Um 10 Uhr morgends
mach ich hier den Laden auf und warte auf Kundschaft. Es ist ein sehr abwechslungsreicher Job, außerdem
haben wir viel Kundschaft im Ausland.“

6. Welches ist euer / dein lieblings Musikinstrument?
– „Meine Lieblingsinstrumente ist die Gitarre, Die Guitalele und die Nasenflöte.“

7 Welches Instrument spielst du?
– „Nebenbei habe ich noch eine Band. Ich singe sehr gerne und spiele Gitarre.
Meinen ersten Bandauftritt hatte ich mit 13.“

8. Gab es ein einschneidenes Erlebnis in dem Laden? (1.Gutes / 1.Schlimmes)
– „Ein besonderer Moment war, als Billy Idol hier in den Laden kam.
Oder auch Bill Haley. Er ist Gitarrentechniker der ACDC Brüder gewesen. Er kam in den Laden und meinte
er hätte keinen Aufkleber des Ladens. Der Laden wäre unter den 3 Besten in denen er je gewesen war..
„it‘s awesome. Outstanding!“
Außerdem war es besonders, als Richie Sambora ein Gründungsmitglied von Bon Jovie hier war.“

9. Gibt es Fotos von Treffen mit Prominenten Leuten?
– „ja!“ (Miro Nemec – Tatort Komissar)

10. Gibt es irgendwelche Anekdoten zu den Promineten, als sie euren Laden besucht haben?
– „Selbst Elvis Presley hat sich hier 1958/59 eine Isana Gitarre gekauft. Er selbst hat sich nicht aus dem Auto
getraut. Er verordnete seine Leibwächter dazu ihm nur schwarze Gitarren rauszubringen. Eine von denen
hat er dann schließlich gekauft.“

11. Wie viele Instrumente hat „Cream Music“ zu bieten?
– „Es gibt eine reichliche Auswahl. Vom Einsteiger bis zum Profi! Die genaue Zahl kann ich dir nicht sagen.“

12. Welches ist das teuerste Instrument in eurem Laden?
– „Eine Gitarre, von denen es nur noch 3 Stück auf der Welt gibt. SIe ist ein Sondermodel und kostet um die
7000 €.“

13 Gab es für bestimmte Künstler auch Sonderanfertigungen?
– „Es gab auch limitierte Modelle (bsp. 10 Stück)“

14. Was hört ihr persönlich für Musik?
– „Da man selber so viel mit Musik zu tun hat, hört man selbst gar nicht mehr so viel.“

15. War es schon immer euer Wunsch hier zu arbeiten oder habt ihr euch früher etwas anderes vorgestellt?
– „Es war ein 50/50 Wunsch. Dadurch das es ein Familienbetrieb ist, kann es auch sehr anstrengend werden.
Ich selbst war auch 10 Jahre mal nicht hier gewesen. Es ist auch echt toll, da es ein sehr lockerer Beruf ist
und man auch Berühmtheiten treffen kann.“

16. Wie ist es für euch euren Laden im Bahnhofsvirtel zu haben?
.. „es ist sehr anstrengend! Mit der Dealerei vor der Tür ist es nicht einfach, am extremsten ist es hier in
der Taunusstraße. Es herrscht ein rauer Wind.“

17. Was plant ihr in der Zukunft?
– „Hauptsächlich, das wir aus der schwierigen Zeit raus kommen und das wir uns weiter als Fachgeschäft
spezialisieren. Marke und Qualität ist uns wichtig!“