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Die Häufigsten Kunden sind Einheimische. Nur etwa 5 % der von der Stadt Frankfurt erfassten 40 % Touristen verirren sich in die Juweliere im Bahnhofsviertel. Von denen gibt es reichlich insgesamt 8 Stück.. das bedeutet viel Konkurrenz aber voallem sehr niedrige Preise was den Kunden zugute kommt.

Im Viertel ist immer was los. Aber hier scheint es verhältnismäßig ruhig zu sein. Ich fand den Kontrast vom Viertel und diesem Laden hier ganz lustig. Herr Ranz, der Sohn des Geschäftsleiters erzählt mir, dass das schlimmste was hier passiert ist ein Diebstahl war. Das häufigste „Delikt „ das vorkommt sind Menschen die versuchen gefälschte Schmuckstücke an den Juwelier zu verkaufen. Doch da kommen sie immer an die Falschen, wenn sie es bei Rana versuchen, denn: „(…) wir haben so viel Erfahrung, dass wir mit unserem geschulten Blick die Fälschungen bereits erkennen bevor sie in unsere Hände kommen“ erzählt er stolz. Man erkenne sie meistens an der Art wie jemand das Schmuckstück präsentiert. Fälscher seien meist sehr flink und listig.

Neben den ganzen Fälschungen und der Armut die ihn am Viertel stört macht er aber den Eindruck, dass ihm der Beruf wirklich spaß macht. Den übt sein  Familienunternehmen immerhin schon seit 6 Generationen  aus.
Neben der guten Bezahlung und durch die ständige Schulung seiner Entscheidungskraft und seines Durchsetzungsvermögens bekommt er viel Freiheit in seinem Laden, der an der Moselstraße an einem wirtschaftlich guten Punkt liegt.

Der Alltag ist ansonsten sehr ruhig.
Die Kunden kommen und gehen, manche brauchen nur Fünf Minuten andere den halben Tag um eine Entscheidung zu treffen Vierzig bis Sechzig Prozent der Kunden wollen Spezialanfertigungen.

Das besondere an dem Laden Rana ist nicht nur,  dass das Unternehmen viel Herzblut daran setzt mit und nicht gegen den Kunden zu arbeiten, sondern auch dabei versucht sich besonders in ihn hinein zu versetzen. Sie lassen Ihren Schmuck sogar selbst nach Maß in Asien anfertigen.  Ansonsten sind alle mit Herz und Fleiß bei der Sache und erfreuen sich an der kulturellen Vielfalt die  durch das Viertel in den Juwelier gespült wird.

Hauptanlässe für Schmuckeinkäufe sind eindeutig Verlobungen und Hochzeiten.
Als Zielgruppe sind alle eingestuft die es sich leisten können. Es gibt Menschen die einmal im Jahr etwas kaufen und andere die viel öfter kommen. Ganz abhängig von der Lust oder der Geldtasche der Kunden. Spannend ist dabei, wie man auf jeden Kunden neu eingehen muss und ihn neu kennenlernt und versteht.

 

 

 

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